Pfarreigeschichte

Die Pfarrei Herz-Jesu zählt rund 2000 Katholikinnen und Katholiken und ist eine von über 500 Pfarreien des Bistums Basel. Sie umfasst die Einwohnergemeinden Berken, Bettenhausen, Bollodingen, Graben, Heimenhausen, Hermiswil, Herzogenbuchsee/Oberönz, Inkwil, Niederönz, Ochlenberg, Röthenbach, Seeberg, Thörigen, Wanzwil.

Zusammen mit den Pfarreien Bruder Klaus (Huttwil), Maria Königin (Langenthal) und St. Christophorus (Wangen a. A.), also der Gegend zwischen Lüderenalp und Schmiedenmatt, Wasseramt und Gäu, bildet die Pfarrei Herz-Jesu seit der Pastoralraumerrichtung durch Bischof Felix Gmür am Vorabend des 1. Adventssonntags 2016 den Pastoralraum Oberaargau. Dieser ist geographisch deckungsgleich mit dem Gebiet der röm.-kath. Kirchgemeinde Langenthal.

Die Geschichte der Pfarrei Herz-Jesu geht in die 1930er-Jahre zurück. Zu ihren Initianten gehörten die Pfarrer Dr. Johann Cottier und Oskar Stampfli (Aeschi) sowie Salvatore Broggi (Architekt der Kirche), Peter Peyer und August Hagmann (alle Herzogenbuchsee).

Als Gottesdienstlokal für die damals rund 500 Katholikinnen und Katholiken (wovon ungefähr 70 Italienerinnen und Italiener) dienten in den Anfängen Räumlichkeiten an der Oberstrasse.

Im Jahre 1940 wurde Kaplan Dr. Gustav Burkard, ehemaliger bischöflicher Sekretär, feierlich als Pfarr-Rektor eingesetzt.

Von 1942 bis 1978 war Josef Birri Pfarrer in Herzogenbuchsee.

Seine Nachfolger als Pfarrer waren Anton Stirnimann (1978-1988) und Dr. Helmuth Sorgenfrei (1988-2003).

Von 2003 bis 2013 war Pia E. Gadenz-Mathys Gemeindeleiterin der Pfarrei Herzogenbuchsee.

Von 2013 bis 2020 war Domherr Alex L. Maier Pfarrer von Herzogenbuchsee.

Im Laufe des Jubiläumsjahres 2013/2014 haben wir unter der Rubrik Aus der Pfarreichronik verschiedene Einblicke in die Pfarreigeschichte von Herz-Jesu veröffentlicht.