'basics':  Formeln der katholischen Lehre

 Santa Maria in Trastevere - Ausschnitt Apsismosaik, Romwallfahrt 2012

Die beiden Gebote der Liebe — Mt 22,37.39

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.             

Die goldene Regel — Mt 7,12

Alles, was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen.             

Die Seligpreisungen — Mt 5,3-12

Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.

Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.

Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.

Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.

Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.

Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.

Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.

Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird gross sein.

Die drei göttlichen Tugenden

Glaube

Hoffnung

Liebe  

Die vier Kardinaltugenden*

Klugheit

Gerechtigkeit

Tapferkeit

Mässigung

* Der Name dieser Tugenden geht auf das lat. Wort cardo, cardinis zurück: Türangel; Dreh-, Angelpunkt             

Die sieben Gaben des Heiligen Geistes

Weisheit

Einsicht

Rat

Stärke

Erkenntnis

Frömmigkeit

Gottesfurcht  

Die zwölf Früchte des Heiligen Geistes

Liebe

Freude

Friede

Geduld

Freundlichkeit

Güte

Langmut

Sanftmut

Treue

Bescheidenheit

Enthaltsamkeit

Keuschheit             

Die fünf Gebote der Kirche

Am Sonntag und an den anderen gebotenen Feiertagen an der Messe teilnehmen und keine Arbeiten und Tätigkeiten verrichten, welche die Heiligung dieser Tage gefährden.

Wenigstens einmal im Jahr die eigenen Sünden beichten.

Wenigstens zu Ostern das Sakrament der Eucharistie empfangen.

Die von der Kirche gebotenen Fast- und Abstinenztage halten.

Im Rahmen der eigenen Möglichkeiten der Kirche in ihren materiellen Erfordernissen beistehen.             

Die sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit

Die Hungrigen speisen.

Den Dürstenden zu trinken geben.

Die Nackten bekleiden.

Die Fremden aufnehmen.

Die Kranken besuchen.

Die Gefangenen besuchen.

Die Toten begraben.  

Die sieben geistigen Werke der Barmherzigkeit

Die Unwissenden lehren.

Den Zweifelnden recht raten.

Die Betrübten trösten.

Die Sünder zurechtweisen.

Die Lästigen geduldig ertragen.

Denen, die uns beleidigen, gerne verzeihen.

Für die Lebenden und für die Toten beten.             

Die sieben Hauptsünden  

Stolz

Habsucht

Neid

Zorn

Unkeuschheit

Unmässigkeit

Überdruss             

Die vier letzten Dinge  

Tod

Gericht

Hölle

Himmel 

Apsismosaik in S.M. in Trastevere