Im Todesfall

Sonnenaufgang (Pfarreireise 2015 nach Malta)

Beim Sterben eines lieben Menschen zünden wir die Sterbekerze an, denn es wird Nacht um uns, wenn jemand von uns geht. Und doch stehen unsere lieben Toten nicht allein im Dunkel des Todes.

Wir bleiben mit ihnen verbunden. Gottes Liebe macht dies möglich. Sie geleitet unsere Toten durch die Nacht des Sterbens ins Licht der Auferstehung und geleitet uns Lebende durch die Nacht der Trauer in das Morgenrot der Zuversicht.

Nach katholischem Brauch versammelt sich die Pfarrei um die trauernde Familie, feiert mit ihr in der Kirche die Eucharistie und geleitet den Leichnam zum Grab. Die Trauernden werden so nicht allein gelassen.

Aus diesem Grund, aber auch weil viele Menschen Freundschaften und Kontakte pflegen, deren sich die Hinterbliebenen vielleicht gar nicht bewusst sind, ist es zu bedauern, wenn immer mehr im 'engsten Familienkreis' von den Verstorbenen Abschied genommen wird. Als getaufte Christen sind wir nicht nur Kinder Gottes, sondern immer auch Brüder und Schwestern Christi in seiner Kirche.

Skulptur auf dem Friedhof Herzogenbuchsee

Im Todesfall sind das für den Verstorbenen zuständige Pfarramt (062 961 17 37 - evtl. Hinweis auf dem Anrufbeantworter beachten)  und das Bestattungsamt zu benachrichtigen.

Seeslorgerliche Begleitung und auch ein Gespräch über den Abdankungsgottesdienst sind sofort möglich. Der Termin für Abdankung und Beerdigung wird vom Bestattungsamt in Absprache mit den Angehörigen und dem Pfarramt festgelegt.

 

Siehe auch Pastoralraum - Stationen im Leben