Pfarreigeschichte

Die Pfarrei Herz-Jesu zählt rund 2000 Katholikinnen und Katholiken und ist eine von über 500 Pfarreien des Bistums Basel. Sie umfasst die Einwohnergemeinden Berken, Bettenhausen, Bollodingen, Graben, Heimenhausen, Hermiswil, Herzogenbuchsee/Oberönz, Inkwil, Niederönz, Ochlenberg, Röthenbach, Seeberg, Thörigen, Wanzwil.  

Zusammen mit den Pfarreien Bruder Klaus (Huttwil), St. Maria Königin (Langenthal) und St. Christophorus (Wangen a. A.), also der Gegend zwischen Lüderenalp und Schmiedenmatt, Wasseramt und Gäu, gehört die Pfarrei Herz-Jesu zum Gebiet der röm.-kath. Kirchgemeinde Langenthal. In naher Zukunft werden die vier Pfarreien den Pastoralraum Oberaargau bilden.

Die Geschichte der Pfarrei Herz-Jesu geht in die 1930er-Jahre zurück. Zu ihren Initianten gehörten die Pfarrer Dr. Johann Cottier und Oskar Stampfli (Aeschi) sowie Salvatore Broggi (Architekt der Kirche), Peter Peyer und August Hagmann (alle Herzogenbuchsee).

Als Gottesdienstlokal für die damals rund 500 Katholikinnen und Katholiken (wovon ungefähr 70 Italienerinnen und Italiener) dienten in den Anfängen Räumlichkeiten an der Oberstrasse.

Im Jahre 1940 wurde Kaplan Dr. Gustav Burkard, ehemaliger bischöflicher Sekretär, feierlich als Pfarr-Rektor eingesetzt.

Von 1942 bis 1978 war Josef Birri Pfarrer in Herzogenbuchsee.

Seine Nachfolger als Pfarrer waren Anton Stirnimann (1978-1988) und Dr. Helmuth Sorgenfrei (1988-2003).

Von 2003 bis zum 30. Juni 2013 war Pia E. Gadenz-Mathys Gemeindeleiterin der Pfarrei Herzogen-buchsee.

In Zusammenhang mit dem Pastoralraumprojekt wurde die Pfarrverantwortung am 1. Juli 2013 dem Projektleiter Pastoralraum, Domherrn Alex L. Maier, übertragen, der von Bischof Dr. Felix Gmür auf den 1. Januar 2014 zum Pfarradministrator von Herz-Jesu, Herzogenbuchsee, und Bruder Klaus, Huttwil, ernannt wurde.

Im Laufe des Jubiläumsjahres 2013/2014 haben wir unter der Rubrik Aus der Pfarreichronik verschiedene Einblicke in die Pfarreigeschichte von Herz-Jesu veröffentlicht.