Pfarrkirche St. Maria Königin Langenthal

Bis 1920 bot St. Urban den katholischen Langenthalern eine kirchliche Heimat. 1920 wurde  in Langenthal, erstmals nach der Reformation,  wieder eine Hl. Messe gelesen.
Der Pfarrer von St. Urban-Pfaffnau durfte zunächst Räume im Sekundarschulhaus, später im ehemaligen Hotel Jura benützen. Nachdem 1923 der katholische Kultusverein gegründet worden war, konnte im gleichen Jahr die erste Kapelle im Hotel Jura eingesegnet werden.
Die steigende Zahl der Katholiken machte den Bau einer eigenen Kirche nötig.
Die Durchführung von zwei grossen Kirchenbau-Bazaren in der Markthalle, die auch von den reformierten Mitchristen unterstützt wurden und eine schriftliche Bettelaktion, Bettelpredigten sowie Schenkungen liessen den Kirchenbaufonds anwachsen.
Eine Baukommission unter dem Vorsitz von Benno Eggspühler, Bauverwalter der Gemeinde Langenthal, war schon seit 1942 an der Arbeit. Ein erstes Projekt für Kirche und Pfarrhaus scheiterte an der Finanzbeschaffung. Inzwischen wurde der Kirchenbauplatz an der Mittelstrasse verkauft und der zentral gelegene Bauplatz an der Kreuzung Talstrasse/Schulhausstrasse erworben.
Am 22. November 1953 konnte der Grundstein für die neue Marienkirche durch Bischof Franziskus von Streng gelegt werden. Unter grosser Anteilnahme der Bevölkerung wurde am 17. Oktober 1954 die Kirche eingeweiht.